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Zuwendungen an Geschäftspartner während der Corona-Krise

Direkte Zuwendungen an Geschäftspartner

Viele Unternehmer tragen sich derzeit mit dem Gedanken, einem oder mehreren Geschäftspartnern, die von der Corona-Krise besonders stark betroffen sind, mit entsprechenden Geldzuwendungen „Überwasser“ zu halten. Die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs eines wichtigen Vertragspartners liegt dabei im Regelfall auch im eigenen Interesse des Gebers. Die Finanzverwaltung lässt für Corona-bedingte direkte Zuwendungen den vollen Betriebsausgabenabzug zu. Die ansonsten geltende Regelung, dass „Aufwendungen für Geschenke an Personen, die nicht Arbeitnehmer des Steuerpflichtigen sind“, den Gewinn nicht mindern dürfen, ist für solche Zuwendungen „aus Billigkeitsgründen nicht anzuwenden“ (BMF-Schreiben vom 9.4.2020 IV C 4 -S 2223/19/10003 :003).

Sponsoring

Neben direkten Zuwendungen bietet sich als Unterstützung die Möglichkeit des Sponsorings an. Die ertragsteuerliche Behandlung von Sponsoringausgaben wurde im Erlass (BMF-Schreiben) vom 18.02.1998 - IV B 2 - S 2144 - 40/98 IV B 7 - S 0183 - 62/98 (BStBl. 1998 I 212) geregelt. Das BMF nimmt in dem aktuellen Schreiben auf diesen Erlass Bezug. Sponsoringaufwendungen sind danach Betriebsausgaben, wenn der Sponsor für sein Unternehmen wirtschaftliche Vorteile erstrebt, die in der Sicherung oder Erhöhung seines unternehmerischen Ansehens liegen können.

Sachzuwendungen

Ebenso lässt die Finanzverwaltung den vollen Betriebsausgabenabzug für Sachzuwendungen aus einem inländischen Betriebsvermögen an „unmittelbar und nicht unerheblich geschädigte oder mit der Bewältigung der Corona-Krise befasste Unternehmen und Einrichtungen (z. B. Krankenhäuser)“ zu. Beispiel: Ein Unternehmen spendet Atemschutzmasken. Die Aufwendungen stellen Betriebsausgaben im vollen Umfang dar.

Stand: 27. Mai 2020

Bild: wladimir1804 - stock.adobe.com

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Liebe Mandanten,

auch als Steuerkanzlei Häßler & Lang beschäftigt uns aktuell die "Corona-Pandemie".

Aus diesem Grund haben wir uns für 3 konkrete Präventivmaßnahmen in Sachen interner und externer Kanzleikommunikation entschlossen.

  1. HomeOffice
    Unser Team arbeitet ab sofort überwiegend im HomeOffice. Unsere Erreichbarkeit ist aber weiterhin gewährleistet. Wir bitten um überwiegend digitale Kommunikation über Telefon, E-Mail oder DATEV UNTERNEHMEN ONLINE.
  2. Belege: Digital
    Wir bitten darum, uns die Belege überwiegend in digitaler Form zur Verfügung zu stellen.
    Sei es per E-Mail, über DATEV UNTERNEHMEN ONLINE oder einer anderen digitalen Transfermöglichkeit.
  3. Kommunikation: Digital
    Wir stehen unseren Mandanten natürlich weiterhin mit Rat und Tat zur Seite und unterstützen bei aktuellen Fragen rund ums Thema „Kurzarbeit“ und/oder Subventionen und Zuschüsse. Gerne vereinbaren wir ein gemeinsames Telefonat oder einen Termin für eine Videokonferenz.

Mehr Informationen erhalten Sie auf unserem kanzleieigenen YouTube-Kanal unter:
https://www.youtube.com/channel/UCh1RvsmH6pp9QM0745nwZYw 

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Wir wünschen Ihnen alles Gute und bleiben stets für Sie als Ansprechpartner für Ihre Fragen erreichbar.

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